Was bedeutet eigentlich StGB, JGG oder JuhiS?

Diese und viele weitere wichtige Antworten erhielten unsere Schülerinnen und Schüler der Berufsvorbereitung im Rahmen der Aktion „Gut zu wissen…!“ 2025, die vom Initiativkreis Gewaltprävention der Stadt Bamberg ins Leben gerufen wurde. In kleinen Gruppen besuchten die Schülerinnen und Schüler über mehrere Tage verschiedene Institutionen, die Hilfsangebote für Kinder, Jugendliche und Familien bereitstellen mit dem Ziel, wertvolle Einblicke in wichtige gesellschaftliche Themen und Hilfsangebote zu erhalten.

Die Jugendhilfe der Stadt Bamberg war eine der ersten Stationen und bot den Jugendlichen umfassende Informationen über gesetzliche Grundlagen, klärte über die vielfältigen Hilfsangebote im Strafverfahren auf und löste das Rätsel rund um die verschiedenen Abkürzungen.

Die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Familien der Caritas öffnete seine Türen. Hier erhielten die Schülerinnen und Schüler wertvolle Hinweise, wann und wie sie sich an die Beratungsstellen wenden können. Die kommunale Jugendarbeit stellte spannende Projekte vor und ließ die Jugendlichen frei schätzen, wie sich die aktuelle Altersstruktur der Stadt Bamberg zusammensetzt. Hier konnten sich alle mit kleinen Snacks stärken, bevor es dann weiterging Richtung Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen. Hier erhielten nicht nur die Schülerinnen viele wichtige Antworten rund um dieses sehr sensible Thema.

Zum Abschluss der Aktion wurden alle Schülerinnen und Schüler von Herrn Weber, dem Jugendkontaktbeamten der Polizei Bamberg, herzlich begrüßt. Bei Kaffee und kleinen Snacks erlebten die Jugendlichen eine besonders eindrucksvolle Demonstration: Sie konnten durch eine VR-Brille die Perspektive eines Betrunkenen im Auto einnehmen. Diese Erfahrung verdeutlichte eindrucksvoll, wie schnell sich Reaktionsfähigkeit und Wahrnehmung im Straßenverkehr durch Alkoholkonsum verändern.

Wie setze ich einen Notruf richtig ab? Herr Weber erläuterte sehr bemerkenswert, welche Informationen die Beamten in der Leitstelle zuerst benötigen, um im Ernstfall schnell und zielgerichtet helfen zu können. Darüber hinaus hatten die Jugendlichen viele Fragen an Herrn Weber, angefangen von der Strafbarkeit bis hin zur Ausbildung bei der Polizei.

Die Aktion „Gut zu wissen…!“ hat unseren Schülerinnen und Schülern nicht nur wichtige Informationen vermittelt, sondern auch dazu beigetragen, die Scheu vor Hilfsangeboten zu verlieren. Sie haben erfahren, dass Unterstützung in nahezu allen Lebenslagen verfügbar ist.

„Wenn man mal da war, fällt es leichter wiederzukommen, weil man jetzt weiß, was passiert“ fasste es eine Schülerin am Ende der Aktion treffend zusammen.

Lehrkräfte und Sozialpädagogin der Berufsvorbereitung