Betriebsbesichtigung bei Auto-Scholz

Am Montag, den 24.7.2023, fand der gemeinsame Wandertag der Berufsschulklassen WAK10a und WAK10b statt. Begleitende Lehrer waren Herr Frötschl, Her Hoh und Herr Schindler.

Besichtigt wurde die Bamberger Mercedes-Niederlassung von Auto-Scholz in der Kärntenstraße. Der kaufmännische Leiter Herr Sasse empfing uns zu Beginn im neuen Mercedes-Autohaus und stellte uns gemeinsam mit ehemaligen und aktuellen Auszubildenden ein abwechslungsreiches Programm vor, das wir aufgeteilt in Kleingruppen auf dem Betriebsgelände von etwa 85.000 m² erfahren durften.

Der kaufmännische Ausbildungsleiter Lukas Sasse präsentierte uns dort die einzelnen Standorte des Porsche-Zentrums, den Servicebereich mit Lkw-/Pkw-Werkstätten, die Dialogannahme sowie Teilverkauf und die einzelnen Verkaufsabteilungen. Mit Stolz wies er darauf hin, dass Auto-Scholz bereits seit 1904 Mercedes-Händler ist und somit der zweitälteste Händler in Deutschland.

Herr Andreas Götz erläuterte uns in seiner Funktion als Verkaufsleiter für Neufahrzeuge die Vertriebsstrategie der Zukunft von Mercedes und stellte uns das Agenturmodell als Konzept des neuen Neuwagenverkaufs vor.

Der Serviceleiter Pedro Coelho führte uns durch das moderne Reifenlager, das die Kapazität von 5.200 Sätzen für alle Niederlassungen von Auto-Scholz umfasst und in dem automatisch die Reifensätze gereinigt und mithilfe von Sensoren die Profiltiefe und Beschädigungen erfasst werden.

Im Anschluss an die Betriebsbesichtigung fand ein gemeinsames Mittagessen im Rodez 7 in der Rodezstraße statt. Danach wurde noch kurz die „Bamberger Schraubverbindung“ in der Kirschäckerstraße besichtigt, bevor im Bamberger Troppaupark die beiden WAK10-Klassen mittels Teambuildingübungen weiter zusammenwuchsen.

Vielen Dank für die Möglichkeit ein so modernes Autohaus besichtigen zu dürfen. Es war sehr interessant, das eigene Autohaus mit der Niederlassung von Auto-Scholz zu vergleichen und zu sehen, wie die Gestaltung des Autohauses beim Hersteller Mercedes umgesetzt wurde.

Sebastian Schindler

Die WBK 10 bei der Hauptversammlung der adidas AG

Die WBK 10 (repräsentiert 0,0000015 ‰ des stimmberechtigten Grundkapitals der adidas AG)

Der Besuch der Hauptversammlung einer großen DAX-notierten Aktiengesellschaft ist für eine Klasse angehender Bankkaufleute eine spannende Sache. Kann man doch bei dieser Gelegenheit vieles unmittelbar erleben, was vorher im Unterricht nur theoretisch vermittelt wurde.
Nach drei Jahren in virtueller Form führte die adidas AG 2023 ihre Hauptversammlung wieder in Präsenz in der Fürther Stadthalle durch. In der Vergangenheit war eine Anfrage an die Abteilung Investor Relations mit der Bitte um Gästekarten bereits erfolgreich. Heuer blieb eine entsprechende E-Mail ohne jede Reaktion.
Aber so leicht ließ sich die WBK 10 von ihrem Vorhaben nicht abbringen, gibt es doch einen sicheren Weg zu der Hauptversammlung einer AG: den Erwerb von Aktien. Nach nur kurzer Diskussion stand für uns fest, dass wir Aktionäre der adidas AG werden. In der Folge wurden fleißig Depots eröffnet, der Aktienkurs verfolgt und Charts analysiert. Letztlich orderten wir alle genau eine (!) Aktie, ließen uns ins Aktienregister eintragen und beantragten Eintrittskarten, wir waren am Ziel.
Am 11. Mai stiegen wir in den Zug nach Fürth. Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Rabe eröffnete die Hauptversammlung. Danach erklärte uns Finanzvorstand Harm Ohlmeyer mit vielen Zahlen, Schaubildern und Kennziffern die Gründe für das wenig erfreuliche Finanzergebnis. In seinem Redebeitrag schilderte der neue CEO Bjørn Gulden (ehemals Puma SE) seine Vision von der Marke adidas und skizzierte die Unternehmensstrategie, die das Ziel hat: „Wir werden die beste Sportmarke sein.“
In der folgenden Generalaussprache hatten die Aktionäre Gelegenheit, kritische Fragen an den Vorstand zu richten. Oft angesprochen wurde hier der Skandal um Kanye West, in dessen Folge adidas auf einen weiteren Vertrieb der „Yeezy“-Reihe verzichtete, einer der Hauptgründe für das schwache Geschäftsjahr. Alle Fragen wurden umgehend bearbeitet und beantwortet.
Zum Schluss nahmen wir noch unser Stimmrecht in Anspruch. Obwohl wir bei der Öffentlichkeitsarbeit in Bezug auf Berufsschulklassen Verbesserungspotenzial sehen, votierte die WBK 10 beim TOP 4 mehrheitlich für eine Entlastung des Vorstands. Bleibt nur noch eine Frage zu beantworten: Wie verwenden wir die Dividendengutschrift in Höhe von 0,70 EUR je Aktie?

Christian Goetz

Schulseelsorge

Zum Ende des Schuljahres widmeten sich das schulinterne Krisenteam der Staatlichen Berufsschule III Bamberg Business School der Seelsorge in Krisen, die durch Tod, Trauer, erschreckende Ereignisse und Unglücksfälle ausgelöst werden. Um in diesen herausfordernden Momenten weiterhin handlungs- und sprachfähig zu bleiben, wurde unter der Leitung von Claudia Leithner und Hedwig Straub von der Krisenseelsorge im Schulbereich (KiS) der Erzdiözese Bamberg am Krisenkonzept der Schule gearbeitet. Dabei ging es sowohl um die inhaltliche Unterstützung und Begleitung betroffener Menschen im Lebensraum Schule, als auch um die Etablierung eine Organisationsstruktur, die im Notfall schnelle Hilfestellung ermöglicht.  

Wir möchten uns bei den beiden Mitarbeiterinnen des KiS herzlich für ihre wertvollen Beratung sowie das wertvolle Unterstützungsangebote für den Akutfall bedanken. 

StR Lukas Jung 

Besuch der Tiegten-Schulen in Odense

Im Rahmen des Erasmus-Programms besuchten 3 Lehrkräfte der BSIII Bamberg Business School die Tiegten-Schulen in Odense, Dänemark. Neben dem Besuch des Tietgen Handelsgymnasiums stand auch der Besuch des Tietgen College für Erwachsenen- und Weiterbildung sowie der Tietgen Business School auf dem Programm. Das Foto zeigt Teilnehmer des Kollegiums der BSIII Bamberg Business School mit Dorthe Dons Isager, der Schulleiterin der Tietgen Business School (links), und Lisbeth Junker Mathiassen, Organisatorin des Erasmus-Auslandspraktikums der Tietgen-Schulen in Odense.