Die SMV reist nach Dänemark

Im Rahmen des Erasmus-Programms hatten wir, das Schülerparlament der Berufsschule, die großartige Gelegenheit, vom 2. bis 5. Mai 2024 unsere Partnerschule, das Tietgen College in Odense, Dänemark, zu besuchen.

Odense ist die drittgrößte Stadt Dänemarks und ist bekannt als Geburtsstadt des berühmten Schriftstellers Hans Christian Andersen.

Die Reise begann mit viel Aufregung und Vorfreude, als wir uns auf den Weg nach Odense mit dem Zug machten. Schon bei unserer Ankunft wurden wir herzlich von einer Lehrkraft empfangen und spürten sofort die offene und einladende Atmosphäre, die das Tietgen College auszeichnet. Diese Schule ist nicht nur modern und innovativ, sondern legt auch großen Wert auf ein harmonisches Miteinander.

Während unseres Aufenthalts konnten wir viele interessante Einblicke in den Schulalltag und die Lehrmethoden am Tietgen College gewinnen. Besonders beeindruckend war die Art und Weise, wie dort Teamarbeit und Gemeinschaftsgefühl gefördert werden und die Selbständigkeit der Schülerinnen und Schüler. Sie übernehmen viel Verantwortung im Rahmen ihres Schülerparlaments und arbeiten in speziellen Sparten, die jeweils eigene Aufgabenbereiche abdecken. Einige sind beispielsweise für Umweltprojekte zuständig, andere organisieren Partys und Veranstaltungen und wieder andere kümmern sich um Nachhaltigkeit. Diese Struktur ermöglicht es ihnen, in ihren jeweiligen Bereichen viel zu bewegen und aktiv zur Gestaltung ihrer Schule beizutragen.

Ein weiteres Highlight der Reise war der Austausch mit den dänischen Schülerinnen und Schülern. Durch gemeinsame Gespräche konnten wir nicht nur unsere Sprachkenntnisse verbessern, sondern auch Freundschaften schließen und kulturelle Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten entdecken. Dieser interkulturelle Austausch hat uns gezeigt, wie wichtig und bereichernd internationale Zusammenarbeit sein kann.

Die vier Tage in Odense waren geprägt von intensiven Begegnungen und spannenden Aktivitäten. Die Zeit verging wie im Flug und wir kehrten mit vielen neuen Ideen und Inspirationen zurück. Wir möchten uns herzlich bei unseren Gastgebern am Tietgen College für ihre Gastfreundschaft und die wertvollen Erfahrungen bedanken. Diese Reise hat uns nicht nur persönlich, sondern auch als Schülervertretung gestärkt und weitergebracht.

Wir freuen uns darauf, die gewonnenen Erkenntnisse und Eindrücke in unsere Arbeit an der Berufsschule einfließen zu lassen und hoffen, dass dies nur der Beginn einer langen und erfolgreichen Partnerschaft mit dem Tietgen College ist.

Vincent Cholewa
Schülersprecher

„Not more IT, but a better use“ – Job-Shadowing in Dänemark

Im Rahmen des Erasmus+ Programms hatten wir (OStRin Karin Braun, StRin Ina Frank, OStRin Birgit Hiemeyer, OStRin Bernadette Mirsberger und OStRin Birgit Roth) die Gelegenheit, eine Woche lang die Tietgen Business School in Dänemark zu besuchen. Wir wurden sehr herzlich von Lisbeth Junker Mathiassen und dem gesamten Kollegium empfangen. Unser Besuch war Teil eines Job-Shadowings, das darauf abzielt, den Austausch von Lehrkräften zu fördern.

Die Woche in Dänemark war für uns alle eine äußerst bereichernde Erfahrung. Wir konnten das dänischen Bildungssystem aus erster Hand erleben und wertvolle Einblicke in verschiedene Aspekte gewinnen:

  1. Besuch des Future Classroom Lab in Kopenhagen: Ziel der Institution ist es, eine neuartige Lernumgebung zu schaffen, in der Schülerinnen und Schüler ihr Wissen und ihre Fähigkeiten teilen können. Dabei können sie auf digitale Technologien und kreative Materialien zurückgreifen.
  2. Lernmanagementsystem Canvas: Wir konnten sehen, wie das Lernmanagementsystem Canvas effektiv eingesetzt wird, um den Lernprozess zu organisieren und zu strukturieren.
  3. Online Selbstlernkurse: Bei der Hospitation einer Unterrichtsstunde mit Schülerinnen und Schülern, die über Online-Selbstlernkurse unterrichtet werden, konnten wir die Vorteile, wie Flexibilität und Förderung des individuellen Lernens, erleben.
  4. Einsatz von Künstlicher Intelligenz: Beeindruckt von der innovativen Nutzung der Künstlichen Intelligenz im Unterricht, die das Lernen interaktiver und ansprechender macht, diskutierten wir auch über mögliche Gefahren beim Unterrichtseinsatz.
  5. Erstellung von Avataren: Wir erhielten Einblick in die Erstellung von Avataren zur Gestaltung kreativer Unterrichtseinheiten.

Neben diesen schulischen Erfahrungen konnten wir auch die dänische Kultur erleben und beispielsweise das Christian Andersen Museum besuchen, was sicherlich zu den Highlights unseres Aufenthaltes zählte.

Insgesamt war der Erasmus+ Aufenthalt in Dänemark eine großartige Gelegenheit, neue Ideen zu sammeln, Best Practices zu teilen und die europäische Zusammenarbeit in der Berufsbildung zu stärken. Wir freuen uns auf weitere europäische Austauschprogramme in der Zukunft.

Karin Braun, Ina Frank, Birgit Hiemeyer, Bernadette Mirsberger, Birgit Roth

Das Inklusionsteam unserer Schule begrüßt interessierte Lehrerinnen und Lehrer (internationaler) Schulen

Am17.04.2024 durften wir den dänischen Kollegen Rune Pettersson vom Tietgen Gymnasium aus Odense sowie Katrin Gensler (Ansprechpartner für Inklusion) und Nicolai Gensler (Beratungslehrer) von der FOS/BOS Bamberg bei uns an der Staatlichen Berufsschule III Bamberg Business School begrüßen. Im Rahmen eines interkulturellen Austausches wurde ihnen ein Einblick in unser Schulprofil Inklusion gegeben. 

Unsere Gäste wurden herzlich empfangen und erhielten eine kurze Einführung in die Struktur unserer Berufsschule. Anschließend präsentierten OStRin Viola Hahn und StRin Ina Frank vom Inklusionsteam den Besuchern die Ansätze und Maßnahmen zur Förderung unserer Schülerinnen und Schüler in den Förderfachklassen. Neben Diagnostik und Fördermaßnahmen wurden auch erprobte Faktoren, die für das Gelingen unseres Konzeptes bedeutsam sind, vorgestellt. 

Es folgte eine offene Diskussionsrunde, in der Ideen, Herausforderungen und bewährte Praktiken im Bereich der Inklusion besprochen werden konnten.  

Wir bedanken uns herzlich für den Besuch und den inspirierenden Austausch. Wir hoffen auf weitere Begegnungen und Zusammenarbeit. 

StRin Ina Frank 

„Stolpersteine“-Patenschaft

Mehr als 35.000 „Stolpersteine gegen das Vergessen“ hat der Künstler Gunter Demnig bisher europaweit verlegt. Diese kleinen Messingplatten, eingelassen in die Gehsteige vor den ehemaligen Wohnhäusern von Opfern der Nationalsozialisten, erinnern an diese. In Deutschland liegen „Stolpersteine“ in über 800 Kommunen. In Bamberg hat die Willy-Aron-Gesellschaft e.V. die Organisation der „Stolperstein“-Verlegungen übernommen – 2004 wurde der erste Bamberger „Stolperstein“ für Willy Aron in der Luitpoldstraße verlegt. Inzwischen ist die Zahl auf 151 Steine angewachsen.

Für 9 dieser Stolpersteine in der Luitpoldstraße in Bamberg hat unsere Schule in diesem Schuljahr eine Patenschaft übernommen. Das Beitragsfoto zeigt die Übergabe der Patenschaftsurkunde durch die Vorsitzende der Willy-Aron-Gesellschaft Bamberg, Frau Mechthildis Bocksch, an die Klasse WRA 11, die sich zusammen mit der Klasse GMF 11c um die Pflege der ihnen jeweils anvertrauten Steine kümmern wird.

Bei einem ersten Pflegegang zur Luitpoldstraße 48 wurden die 6 Steine der Familien Walter, Kohn und Dorn von den angehenden Rechtsanwaltsfachangestellten der Klasse WRA 11 mit Polierlappen und einer speziellen Pflegepolitur wieder zum Glänzen gebracht und somit die Erinnerung an die Verschleppten und Getöteten „aufpoliert“. Auch wurden von den Schülern und Schülerinnen drei weiße Rosen an den Steinen abgelegt. Dabei hat insbesondere die Tatsache betroffen gemacht, dass mit dem erst 2-jährigen Sally Walter auch Babys und Kleinkinder von den Nationalsozialisten ermordet wurden. Die drei Stolpersteine vor dem Haus in der Luitpoldstraße 26 erinnern an das Ehepaar Albert und Milly Walter und deren auch erst 13-jährige Tochter Helga.

Als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und „Werte.BS“ bekennen wir uns auch mit dieser Patenschaft dazu, uns immer wieder gegen Gewalt, Diskriminierung, Rassismus und alle Ungleichheits- und demokratiegefährdenden Ideologien einzusetzen und zu engagieren.

Thomas Hein

Unsere Schülerinnen und Schüler sammelten am Weihnachtsbasar über 3.500 Euro Spenden – nun können sich regionale Organisationen freuen

Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass die Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Berufsschule III Bamberg – Business School beim diesjährigen Weihnachtsbasar großzügige Spenden gesammelt haben. Unsere Schülermitverantwortung (SMV) hat sich dafür entschieden, das Geld an regionale Organisationen zu spenden, die direkten Einfluss auf Menschen in unserer Stadt haben. Es war ihnen wichtig, einen positiven Beitrag zu leisten und bedürftigen Kindern und Familien zu helfen.

Insgesamt konnten wir stolze 2.202,00€ an Frau Helga Sander für das Kinder- und Jugendhospiz Sternenzelt sowie 1.503,00€ an Frau Kathrin Kolb für das Mutter-Kind-Haus Sprungbrett (SKF Bamberg) übergeben.

Neben den Vertreterinnen der beiden Organisationen waren bei der Spendenübergabe auch Schulleiter OStD Pankraz Männlein, stellvertretende Schulleiterin StDin Sabine Schneider, Schülersprecher Emir Inevi sowie die Organisatorinnen des Weihnachtsbasars, StDin Nicole Waletzko und StRin Ina Frank, anwesend.

Diese großartige Aktion zeigt die Solidarität und Großzügigkeit unserer Schulgemeinschaft und wir sind stolz auf das Engagement unserer Schülerinnen und Schüler.

Vielen Dank an alle Beteiligten, die zu diesem erfolgreichen Ergebnis beigetragen haben. Wir freuen uns darauf, auch in Zukunft gemeinsam Gutes zu tun und Menschen in unserer Region zu unterstützen.

StRin Ina Frank

Dänische Auszubildende der Partnerschule Tietgen Business School (Odense) absolviert dreiwöchiges Auslandspraktikum in Bamberg

Marethe Due Hansen (rechts) und Jan Schollmeier (links) im RZB Showroom

Im Rahmen des Erasmus + Programms absolvierte die dänische Schülerin Marethe Due Hansen bei dem Ausbildungsbetrieb RZB Leuchten in Bamberg ein dreiwöchiges Praktikum. Vom 23. November bis 15. Dezember nutzte sie die Chance, hinter die Kulissen des international agierenden Familienunternehmens RZB Leuchten zu gucken und dabei wertvolle Erfahrungen in verschiedenen Abteilungen zu sammeln. Ihre englischen Sprachkenntnisse konnte sie dabei ebenfalls verbessern. Organisiert wurde das Praktikum von StRin Katharina Jörgensen (Staatliche Berufsschule III Bamberg Business School) in Kooperation mit Lisbeth Junker Mathiassen (Tietgen Business School). Großer Dank gilt Jan Schollmeier (Recruiting Team RZB), der das Praktikum auf Unternehmensseite begleitet und organisiert hat.

Die Staatliche Berufsschule III Bamberg Business School verabschiedet rund 450 Absolventen

Es ist für uns ein ganz besonderer Moment der Freude, denn Sie haben einen bedeutenden Meilenstein auf Ihrem Weg ins Berufsleben erreicht. Mit diesen Worten begrüßte Schulleiter Pankraz Männlein am 19.07.2023 die rund 450 Berufsschulabsolventen zur Abschlussfeier der Staatlichen Berufsschule III Business School.

Die Festveranstaltung begann für die Absolventinnen und Absolventen im Bamberger Dom mit einem von den Religionslehrkräften Ansgar Feldmann, Ilone Reichert und Hannah Smith feierlich gestalteten Gottesdienst. Anschließend folgte die Abschlussfeier im Hegelsaal der Bamberger Konzert- und Kongresshalle mit Ehrengästen aus Politik, Wirtschaft und Schulfamilie. Höhepunkt des Tages war die Überreichung der Abschlusszeugnisse mit Ehrung der Besten. Dabei gratulierten per Videobotschaft Staatsministerin Melanie Hummel sowie vor Ort Bürgermeister Jonas Glüsenkamp allen Absolventen zum erfolgreichen Berufs- bzw. Schulabschluss und wünschten alles Gute zum Start in einen neuen Lebensabschnitt. Die Ehrungen wurden abgerundet durch die Gratulation der Vertreterinnen des ärztlichen Kreisverbands, Alexandra Rampel und Andrea Murk, an die besten Absolventinnen der Medizinischen Fachangestellten.

Schulleiter Pankraz Männlein bedankte sich bei den Grußwortrednern und Ehrengästen sowie bei Felix Floeren, Katrin Schmerler und Christoph Schwitalla, die als (ehemalige) Schüler unserer Staatlichen Berufsschule III Bamberg Business School mit ihrer musikalischen Umrahmung die Abschlussfeier zu einem besonderen Tag machten.

Ina Frank und Heike Schrenker

Betriebsbesichtigung bei Auto-Scholz

Am Montag, den 24.7.2023, fand der gemeinsame Wandertag der Berufsschulklassen WAK10a und WAK10b statt. Begleitende Lehrer waren Herr Frötschl, Her Hoh und Herr Schindler.

Besichtigt wurde die Bamberger Mercedes-Niederlassung von Auto-Scholz in der Kärntenstraße. Der kaufmännische Leiter Herr Sasse empfing uns zu Beginn im neuen Mercedes-Autohaus und stellte uns gemeinsam mit ehemaligen und aktuellen Auszubildenden ein abwechslungsreiches Programm vor, das wir aufgeteilt in Kleingruppen auf dem Betriebsgelände von etwa 85.000 m² erfahren durften.

Der kaufmännische Ausbildungsleiter Lukas Sasse präsentierte uns dort die einzelnen Standorte des Porsche-Zentrums, den Servicebereich mit Lkw-/Pkw-Werkstätten, die Dialogannahme sowie Teilverkauf und die einzelnen Verkaufsabteilungen. Mit Stolz wies er darauf hin, dass Auto-Scholz bereits seit 1904 Mercedes-Händler ist und somit der zweitälteste Händler in Deutschland.

Herr Andreas Götz erläuterte uns in seiner Funktion als Verkaufsleiter für Neufahrzeuge die Vertriebsstrategie der Zukunft von Mercedes und stellte uns das Agenturmodell als Konzept des neuen Neuwagenverkaufs vor.

Der Serviceleiter Pedro Coelho führte uns durch das moderne Reifenlager, das die Kapazität von 5.200 Sätzen für alle Niederlassungen von Auto-Scholz umfasst und in dem automatisch die Reifensätze gereinigt und mithilfe von Sensoren die Profiltiefe und Beschädigungen erfasst werden.

Im Anschluss an die Betriebsbesichtigung fand ein gemeinsames Mittagessen im Rodez 7 in der Rodezstraße statt. Danach wurde noch kurz die „Bamberger Schraubverbindung“ in der Kirschäckerstraße besichtigt, bevor im Bamberger Troppaupark die beiden WAK10-Klassen mittels Teambuildingübungen weiter zusammenwuchsen.

Vielen Dank für die Möglichkeit ein so modernes Autohaus besichtigen zu dürfen. Es war sehr interessant, das eigene Autohaus mit der Niederlassung von Auto-Scholz zu vergleichen und zu sehen, wie die Gestaltung des Autohauses beim Hersteller Mercedes umgesetzt wurde.

Sebastian Schindler

Die WBK 10 bei der Hauptversammlung der adidas AG

Die WBK 10 (repräsentiert 0,0000015 ‰ des stimmberechtigten Grundkapitals der adidas AG)

Der Besuch der Hauptversammlung einer großen DAX-notierten Aktiengesellschaft ist für eine Klasse angehender Bankkaufleute eine spannende Sache. Kann man doch bei dieser Gelegenheit vieles unmittelbar erleben, was vorher im Unterricht nur theoretisch vermittelt wurde.
Nach drei Jahren in virtueller Form führte die adidas AG 2023 ihre Hauptversammlung wieder in Präsenz in der Fürther Stadthalle durch. In der Vergangenheit war eine Anfrage an die Abteilung Investor Relations mit der Bitte um Gästekarten bereits erfolgreich. Heuer blieb eine entsprechende E-Mail ohne jede Reaktion.
Aber so leicht ließ sich die WBK 10 von ihrem Vorhaben nicht abbringen, gibt es doch einen sicheren Weg zu der Hauptversammlung einer AG: den Erwerb von Aktien. Nach nur kurzer Diskussion stand für uns fest, dass wir Aktionäre der adidas AG werden. In der Folge wurden fleißig Depots eröffnet, der Aktienkurs verfolgt und Charts analysiert. Letztlich orderten wir alle genau eine (!) Aktie, ließen uns ins Aktienregister eintragen und beantragten Eintrittskarten, wir waren am Ziel.
Am 11. Mai stiegen wir in den Zug nach Fürth. Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Rabe eröffnete die Hauptversammlung. Danach erklärte uns Finanzvorstand Harm Ohlmeyer mit vielen Zahlen, Schaubildern und Kennziffern die Gründe für das wenig erfreuliche Finanzergebnis. In seinem Redebeitrag schilderte der neue CEO Bjørn Gulden (ehemals Puma SE) seine Vision von der Marke adidas und skizzierte die Unternehmensstrategie, die das Ziel hat: „Wir werden die beste Sportmarke sein.“
In der folgenden Generalaussprache hatten die Aktionäre Gelegenheit, kritische Fragen an den Vorstand zu richten. Oft angesprochen wurde hier der Skandal um Kanye West, in dessen Folge adidas auf einen weiteren Vertrieb der „Yeezy“-Reihe verzichtete, einer der Hauptgründe für das schwache Geschäftsjahr. Alle Fragen wurden umgehend bearbeitet und beantwortet.
Zum Schluss nahmen wir noch unser Stimmrecht in Anspruch. Obwohl wir bei der Öffentlichkeitsarbeit in Bezug auf Berufsschulklassen Verbesserungspotenzial sehen, votierte die WBK 10 beim TOP 4 mehrheitlich für eine Entlastung des Vorstands. Bleibt nur noch eine Frage zu beantworten: Wie verwenden wir die Dividendengutschrift in Höhe von 0,70 EUR je Aktie?

Christian Goetz