Wir müssen uns bewegen, um etwas zu bewegen

Jedes Jahr am 14. Februar tanzen weltweit in vielen Ländern und in 140 deutschen Städten Schülerinnen und Schüler, Jugendliche und Erwachsene für eine friedliche Welt. Für eine Welt, in der Mädchen und Frauen ohne Angst, selbstbestimmt und frei leben können. Der Name „One Billion Rising“ bezieht sich auf die Schätzung, dass weltweit etwa eine Milliarde Frauen und Mädchen im Laufe ihres Lebens Opfer von Gewalt werden.

„One Billion Rising“ hat das Ziel Bewusstsein zu schaffen, Solidarität zu fördern und Veränderungen herbeizuführen, um eine Welt ohne Gewalt gegen Frauen zu erreichen. Es ist eine starke und inspirierende Bewegung, die Menschen weltweit dazu ermutigt, sich für die Rechte und die Sicherheit von Frauen und Mädchen einzusetzen.

Sexuelle Gewalt durch Gleichaltrige gehört zum Alltag von Jugendlichen – die Übergriffe reichen von sexistischen Sprüchen, Catcalling über sexuelle Belästigung im Internet (Cybermobbing, Doxing, Deep Fake, … ) bis zur Vergewaltigung. Dabei entstehen Grenzverletzungen mitunter aus Unwissenheit. Wir haben am 04. Februar nicht nur dagegen angetanzt, sondern auch Informationen von unserer Tanzlehrerin Dany Rüger (Tanzschule Body&Soul) bekommen. Sie ist Deutschlands wohl älteste Hip-Hop Lehrerin, seit 13 Jahren im Orga-Team von „OBR“ und in ehrenamtlicher Mission an vielen Schulen in Bamberg unterwegs.

Karen Stein

Gemeinsam gegen Diskriminierung – Werte Workshop mit den „Omas gegen Rechts“

Anfang Februar waren in den verschiedenen Klassen die Bamberger „Omas gegen Rechts“ mit einem Werte-Workshop engagiert. Zu Beginn der Stunde stellten sie ihre Arbeit vor: Sie engagieren sich gegen Ausgrenzung von Menschen mit Migrationshintergrund, gegen jegliche Stigmatisierung und gegen alle Formen der Gewalt. Sie stehen für demokratische Werte, für die Vielfalt aller Kulturen und Nationalitäten, für Toleranz, ein respektvolles Miteinander und für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt. Sie bringen Erfahrung und Geduld mit sowie die Erkenntnis, dass es keine einfache Lösung zu komplexen Problemen gibt!

An drei Stationen konnten sich die Schüler und Schülerinnen gemeinsam mit den Omas im Gespräch zu den Themen Antisemitismus & Rassismus, Sexismus und Populismus austauschen. Die jeweiligen „Ismen“ waren mit einer Definition dargestellt und wurden von den Omas näher erläutert. Wie stark auf einer Skala von 0 – 100 ist mir dieser „Ismen“ schon begegnet (Bsp. Rassismus)? Dazu konnten die Schüler und Schülerinnen untereinander erzählen. In den Gruppen wurde lebhaft diskutiert und die verschiedenen Ansichten ausgetauscht.

In den Schlussrunden bedankten sich die Klassen bei dem Team von „Oma“ Andrea Dietrich und berichteten, wie wichtig sie es finden, für diese Themen zu sensibilisieren, darüber nachzudenken und sich untereinander auszutauschen. Vielleicht fällt es uns nun leichter, die Stimme gegen Intoleranz und Ungerechtigkeit zu erheben? Von den „Omas“ konnten wir lernen, dass die Verantwortung dafür in den Händen aller liegt.

Die Veranstaltung hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig es ist, über Generationen hinweg im Dialog zu bleiben und gemeinsam gegen Diskriminierung einzutreten. Wir danken den „Omas gegen Rechts“ für ihren Besuch und ihr Engagement!

Karen Stein

Erasmus+-Workshop: Interkulturelles Sensibilisierungsseminar zur Vorbereitung auf das Auslandspraktikum

Am 07.02.2026 fand von 10.00 bis 14.00 Uhr an der Staatlichen Berufsschule III Bamberg Business School ein interkulturelles Sensibilisierungsseminar im Rahmen der Erasmus+-Projekte statt.

In dem Seminar beschäftigten wir uns mit dem Thema Kultur und kulturellen Unterschieden. Mithilfe des Eisbergmodells wurde erklärt, dass Kultur nicht nur aus sichtbaren Dingen wie Sprache, Essen oder Kleidung besteht. Ein großer Teil von Kultur ist unsichtbar, zum Beispiel Werte, Einstellungen, Glauben und Verhaltensweisen. Diese beeinflussen, wie wir denken, fühlen und handeln.

Ein weiterer Schwerpunkt war die interkulturelle Kompetenz. Dabei ging es um Achtsamkeit, Perspektivwechsel, Empathie und den respektvollen Umgang mit Unterschieden. Wir lernten, offen zu bleiben und andere Sichtweisen besser zu verstehen.

Auch das Thema Stereotype und Vorurteile wurde behandelt. Es wurde erklärt, wie Vorurteile entstehen und warum es wichtig ist, die eigenen Annahmen zu hinterfragen.

Neben den theoretischen Inhalten gab es mehrere praktische Übungen. Besonders spannend war eine Übung, bei der gemeinsam eine Geschichte erzählt wurde. Jede Person sagte einen Satz, sodass eine gemeinsame Geschichte entstand. Diese Übung zeigte, wie wichtig Zuhören, Offenheit und Zusammenarbeit sind.

Zum Abschluss wurde besprochen, wie gute interkulturelle Kommunikation gelingt, zum Beispiel durch Nachfragen, Offenheit und den Umgang mit Missverständnissen.

Wir bedanken uns herzlich bei der Münchner Gesellschaft für Interkulturelle Kommunikation e.V., bei den Lehrkräften Carmen Hertha, Anja Franz und Katharina Jörgensen, die das Seminar organisiert haben, sowie bei unserem Gast, dem Euroapprentice und Schüler der Staatlichen Berufsschule III Bamberg Business School, Zuher Al-Korishy, für die Unterstützung und die interessanten Einblicke.

Das Seminar war für uns alle eine wertvolle Erfahrung und ein wichtiger Beitrag zur Vorbereitung auf internationale Erfahrungen im Rahmen der Erasmus+-Projekte.

Sophie Schramm, Anna Karr und Leonie Erhardt, Klasse WKB 11a

Berlin ist eine Reise wert

Passend zum ersten Advent startete ein Teil der Fachschaft Politik und Gesellschaft mit Verstärkung durch Vertreter der Berufsschulen I und II am 30.11. zu einer Fortbildungsfahrt nach Berlin. Ziel war es zum einen anhand der deutsch-deutschen Geschichte das Bewusstsein für einen demokratischen Staat zu stärken, zum anderen durch einen Besuch des Bundestags einen Einblick in den Ausdruck der Volkssouveränität in Deutschland zu bekommen. Die Fortbildungsfahrt stand also insgesamt unter dem Zeichen der Demokratiebildung.

Berlin bietet hunderte Möglichkeiten, um die Teilung Deutschlands, die DDR als totalitären Staat und die Geschichte der Wiedervereinigung plastisch zu erleben. Deshalb teilte sich die Reisegruppe am Montagvormittag in verschiedene Gruppen auf. Eine Gruppe besuchte das Stasi-Archiv im früheren Stasi-Hauptquartier. Die Ausstellung dort zeigt die Entstehung von Stasi-Unterlagen und verdeutlicht anhand von Beispielen die Auswirkungen der Stasi-Arbeit auf die Betroffenen. Eine weitere Gruppe machte sich auf den Weg zum Checkpoint Charlie. Dort vollzogen die Teilnehmer in der Ausstellung „Black Box Kalter Krieg“ die Zusammenhänge und Ereignisse der Nachkriegsgeschichte bis zur Wiedervereinigung 1990 nach.

Am Nachmittag freuten sich die Teilnehmer auf die Besichtigung des Bundestages und vor allem das Treffen mit dem Abgeordneten Andreas Schwarz MdB. Herr Schwarz vertritt für die SPD seit über 10 Jahren engagiert unsere Heimatregion (Bamberg, Coburg, Forchheim) im Bundestag. Seine spontane und selbstverständliche Bereitschaft ermöglichte uns den Besuch unseres Parlaments. Noch während der Wartezeit auf den Einlass in den Bundestag konnten wir live miterleben, dass wir uns im Zentrum unserer Macht befinden. Vor dem Kanzleramt wurde der Staatsbesuch des polnischen Ministerpräsidenten Tusk vorbereitet. Nach ein paar Gesprächen mit den Musikern und unter der beschwingten Melodie der polnischen Nationalhymne waren wir bereit für den Eintritt in den Entstehungsort unserer Gesetze. Neben den allgemeinen Informationen, die uns ein Mitglied des Besucherdienstes im Bundestag gab, machte das persönliche Gespräch mit unserem Abgeordneten den Nachmittag zu einem echten Gewinn. In einem 1,5-stündigen Gespräch berichtete Herr Schwarz über seine Tätigkeiten und die Abläufe im Gesetzgebungsorgan. Seine persönlichen, humorvollen und manchmal durchaus kritischen Ausführungen führten zu einem angeregten Gespräch auf Augenhöhe. Für unseren Unterricht in PuG nehmen wir deshalb nicht nur interessante Fakten und Informationen über die Arbeitsabläufe im Bundestag mit, sondern die Bezeichnung „Volksvertreter“ für den Abgeordneten wurde uns in dem Gespräch greifbar gemacht. Wir bedanken uns noch einmal recht herzlich bei Herrn MdB Schwarz für die Einladung und die viele Zeit, die er sich für uns genommen hat!

Nach einem Abendessen in der Kantine des Bundestages haben wir den Abend wie auch schon am Tag zuvor auf einem der über 100 Weihnachtsmärkte in Berlin ausklingen lassen. Hier konnten wir uns bei der Auswahl des Ortes auf persönliche Empfehlungen unseres Abgeordneten verlassen.

Der nächste und leider letzte Tag war der DDR-Geschichte gewidmet. Dazu besuchten wir die Gedenkstätte Hohenschönhausen. Die Gedenkstätte befindet sich im ehemaligen Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen. Das junge Team der pädagogischen Mitarbeiter eröffnete uns zunächst Möglichkeiten, wie wir auch in Bamberg die Grausamkeit der DDR-Zeit unseren Schülern verdeutlichen können. Die perfide Arbeitsweise der Stasi wurde uns allerdings erst in der Führung durch die Gedenkstätte voll bewusst. Die Führung leitete ein Zeitzeuge, der uns zunächst durch die verschiedenen Bereiche des ehemaligen Gefängnisses dirigierte: das so genannte U-Boot, das in der Stalinzeit für politische Gefangene genutzt wurde; den Zellentrakt sowie die Vernehmerräume. Der alte Teil des Gefängnisses aus der ersten Nachkriegszeit bedrückte besonders durch Kälte-, Wärme, Hock- oder Stehzellen. Die Grausamkeit des stalinistischen Regimes entsetzte und bedrückte uns Zuhörer sehr. Allerdings waren die Methoden der Stasi in den späteren DDR-Jahren nicht weniger grausam, sie fanden allerdings vermehrt auf der psychischen Ebene statt. In beiden Fällen ging es darum, den Gefangenen zu brechen. In den frühen Jahren vor allem durch körperliche Folter, in den folgenden Jahren durch psychische. Anhand der eigenen Geschichte malte der Zeitzeuge ein äußerst plastisches Bild von den Methoden der Staatssicherheit und dem Alltag in „der Fabrik“. So wurde von den Vernehmern in der Umgangssprache das Untersuchungsgefängnis genannt. Der Betrieb diente nicht nur dazu, politische Gegner mundtot zu machen und aus dem Verkehr zu ziehen. Er war offensichtlich auch ein Wirtschaftsfaktor für die DDR-Führung, weil durch Auslöseforderungen für westdeutsche Gefangene die Staatskasse gefüllt wurde.

Nach diesen sehr bedrückenden Einblicken mussten wir uns vor der Heimreise nach Bamberg noch mit einer echten berliner Currywurst stärken. Insgesamt war Berlin für uns als Fachgruppe PuG tatsächlich „eine Reise wert“. Hier verbinden sich Geschichte und aktuelle Politik. Unser Grundgesetz ist bei der Entstehung durch die Erfahrungen aus der Geschichte geprägt worden, Unterricht in PuG lässt sich also ohne geschichtliche Hintergründe kaum unterrichten.

StDin Margot Selzam

Was bedeutet eigentlich StGB, JGG oder JuhiS?

Diese und viele weitere wichtige Antworten erhielten unsere Schülerinnen und Schüler der Berufsvorbereitung im Rahmen der Aktion „Gut zu wissen…!“ 2025, die vom Initiativkreis Gewaltprävention der Stadt Bamberg ins Leben gerufen wurde. In kleinen Gruppen besuchten die Schülerinnen und Schüler über mehrere Tage verschiedene Institutionen, die Hilfsangebote für Kinder, Jugendliche und Familien bereitstellen mit dem Ziel, wertvolle Einblicke in wichtige gesellschaftliche Themen und Hilfsangebote zu erhalten.

Die Jugendhilfe der Stadt Bamberg war eine der ersten Stationen und bot den Jugendlichen umfassende Informationen über gesetzliche Grundlagen, klärte über die vielfältigen Hilfsangebote im Strafverfahren auf und löste das Rätsel rund um die verschiedenen Abkürzungen.

Die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Familien der Caritas öffnete seine Türen. Hier erhielten die Schülerinnen und Schüler wertvolle Hinweise, wann und wie sie sich an die Beratungsstellen wenden können. Die kommunale Jugendarbeit stellte spannende Projekte vor und ließ die Jugendlichen frei schätzen, wie sich die aktuelle Altersstruktur der Stadt Bamberg zusammensetzt. Hier konnten sich alle mit kleinen Snacks stärken, bevor es dann weiterging Richtung Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen. Hier erhielten nicht nur die Schülerinnen viele wichtige Antworten rund um dieses sehr sensible Thema.

Zum Abschluss der Aktion wurden alle Schülerinnen und Schüler von Herrn Weber, dem Jugendkontaktbeamten der Polizei Bamberg, herzlich begrüßt. Bei Kaffee und kleinen Snacks erlebten die Jugendlichen eine besonders eindrucksvolle Demonstration: Sie konnten durch eine VR-Brille die Perspektive eines Betrunkenen im Auto einnehmen. Diese Erfahrung verdeutlichte eindrucksvoll, wie schnell sich Reaktionsfähigkeit und Wahrnehmung im Straßenverkehr durch Alkoholkonsum verändern.

Wie setze ich einen Notruf richtig ab? Herr Weber erläuterte sehr bemerkenswert, welche Informationen die Beamten in der Leitstelle zuerst benötigen, um im Ernstfall schnell und zielgerichtet helfen zu können. Darüber hinaus hatten die Jugendlichen viele Fragen an Herrn Weber, angefangen von der Strafbarkeit bis hin zur Ausbildung bei der Polizei.

Die Aktion „Gut zu wissen…!“ hat unseren Schülerinnen und Schülern nicht nur wichtige Informationen vermittelt, sondern auch dazu beigetragen, die Scheu vor Hilfsangeboten zu verlieren. Sie haben erfahren, dass Unterstützung in nahezu allen Lebenslagen verfügbar ist.

„Wenn man mal da war, fällt es leichter wiederzukommen, weil man jetzt weiß, was passiert“ fasste es eine Schülerin am Ende der Aktion treffend zusammen.

Lehrkräfte und Sozialpädagogin der Berufsvorbereitung

Soziale Wärme schenken – Johanniter Weihnachtstrucker 2025

Auch in diesem Jahr hat sich Staatliche Berufsschule III Bamberg Business School mit Begeisterung an der Johanniter-Weihnachtstruckeraktion beteiligt. Unter dem Motto „Gemeinsam Freude schenken“ setzten sich Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und Ausbildungsbetriebe dafür ein, Menschen in Not eine Freude zu bereiten. Die Klasse WKB 12b organisierte im Rahmen des Fachunterrichts gemeinsam mit ihrem Lehrer Herrn OStR Sebastian Schindler eine möglichst hohe Beteiligung aller Klassen.

Bereits seit einigen Jahren engagiert sich unsere Schule in Kooperation mit den Johannitern, um bedürftige Familien in Deutschland und Osteuropa in der Weihnachtszeit zu unterstützen. Dieses Schuljahr unterstützte auch die Kunigunden-Grundschule Bamberg mit elf Paketen unsere Schule.

OStR Sebastian Schindler

Süße Grüße für einen guten Zweck – Nikolaus-Aktion der SMV

Die SMV organisierte auch in diesem Schuljahr ihre beliebte Nikolaus-Aktion. Vom 1. bis 4. Dezember 2025 konnten die Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Berufsschule III Bamberg Business School in der Mittagspause am Haupteingang kleine Schoko-Weihnachtsmänner für nur 1 Euro pro Stück erwerben. Die Idee dahinter: Süße Grüße verschenken und gleichzeitig etwas Gutes tun. Denn der komplette Erlös der Aktion geht direkt an das Mutter-Kind-Haus „Sprungbrett“ in Bamberg, eine besondere Einrichtung, in der junge Schwangere und Mütter gemeinsam mit ihren Kindern Unterstützung, Betreuung und Perspektiven für ein selbstständiges Leben erhalten.

Die Aktion war ein voller Erfolg: es wurden über 290 € eingenommen! Zahlreiche Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, sich selbst oder ihren Freundinnen und Freunden mit kleinen Schoko-Weihnachtsmännern eine Freude zu machen und jeder Kauf half, einen wichtigen Beitrag für den guten Zweck zu leisten.

Ein herzliches Dankeschön an Annemarie Rudel vom Förderverein, die mit einem Startgeld von 80 € den Kauf der Schoko‑Weihnachtsmänner möglich gemacht hat, sowie an die SMV für die perfekte Organisation. Ein großer Dank auch an alle, die durch ihren Einkauf die Aktion unterstützt haben! 🎄❤️

OStRin Carmen Hertha

Adventskalender

Hier geht´s zum Adventskalender! Wir, die WMK11, wünschen euch eine besinnliche Adventszeit und hoffen, dass wir sie euch mit unserem Adventskalender ein bisschen verschönern können.

Feierliche Spendenübergabe an das Kinder- und Jugendhospiz Sternenzelt

Am Vormittag des 11. November 2025 fand in der Staatlichen Berufsschule III Bamberg Business School eine feierliche Spendenübergabe von über 170 Euro an das Kinder- und Jugendhospiz Sternenzelt (Sozialstiftung Bamberg) statt. Dort erhalten Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern und Jugendlichen eine wertvolle Auszeit, begleitet von einem multiprofessionellen Team. 

Im Beisein der Sprecherinnen der Schülermitverantwortung (SMV), Annemarie Rudel vom Förderverein sowie der Schulleitung wurden die gesammelten Spendengelder feierlich überreicht. Die Mittel stammen aus dem „International Breakfast and Flag Day“, einem besonderen Projekttag, der von der SMV am 16.07.2025 an unserer Schule organisiert wurde. An diesem Tag wurden landestypische Häppchen aus sechs verschiedenen Ländern angeboten – von herzhaft bis süß war für jeden Geschmack etwas dabei. Im Mittelpunkt stand dabei nicht nur das gemeinsame Essen, sondern auch das Ziel, interkulturelles Verständnis zu fördern und die Vielfalt unserer Schulgemeinschaft sichtbar zu machen.

In der Folgewoche, am Nachmittag des 20. November 2025, erfolgte zudem eine weitere persönliche Übergabe der Spendensumme an Kerstin Frank, Ansprechpartnerin des Kinder- und Jugendhospizes Sternenzelt, wodurch der Kontakt noch einmal vertieft und die Wertschätzung für die wichtige Arbeit des Hospizes besonders zum Ausdruck gebracht wurde.

OStRin Carmen Hertha

Erasmus+ Moments: Die Gewinner des Fotowettbewerbs

Auch in diesem Schuljahr hat die Staatliche Berufsschule III Bamberg Business School alle Erasmus+-Teilnehmenden des vergangenen Schuljahres 2024/25 zum Fotowettbewerb unter dem Motto „MyErasmus-Experience“ eingeladen. Die Auszubildenden und Lehrkräfte, die im Rahmen Ihrer Ausbildung bzw. Lehrtätigkeit im Ausland waren, haben ihr jeweils schönstes Foto aus der Kategorie „Schule/Arbeit“ oder „Kultur/Freizeit“ mit unserer Schule geteilt. Alle Fotos wurden gesammelt und in einer Online-Umfrage zusammengestellt. Abschließend wählten alle Schülerinnen und Schüler unserer Berufsschule ihr persönliches Lieblingsbild. 

Alle drei Gewinnerbeiträge, die sich über attraktive Geldpreise sowie eine Kaffeetasse mit dem Siegerfoto freuen dürfen, stammen aus der Kategorie „Kultur/Freizeit“.

Für den ersten Platz überzeugte Chantal Schmitt mit ihrem Norwegen-Erlebnis. Im Rahmen ihres Auslandspraktikums hatte sie in einer traditionellen Hütte in Norwegen übernachtet – ohne Wasser, ohne Strom, mitten in der Natur. 

Den zweiten Platz belegte Marie Fischer. Bei ihrem Besuch in Dublin durfte ein Stopp an der berühmten Temple Bar nicht fehlen. Inmitten der lebendigen Straßen erkundete sie die Stadt auf eigene Faust und erlebte dabei deren bunte Vielfalt, Kultur und Geschichte. 

Der dritte Platz ging an Jule Gessner, die mit ihrem Bild den unverwechselbaren Zauber der Cliffs of Moher einfing.

Doch auch die anderen Teilnehmenden des Fotowettbewerbs gingen nicht leer aus: Auch ihr Foto wurde auf einer Kaffeetasse verewigt – eine originelle Erinnerung an eine Zeit wertvoller Erfahrungen im Ausland. Außerdem wurden auch unter den Abstimmenden Geldpreise verlost, was die Aktion noch zusätzlich spannend machte. 

Haben wir Ihr Interesse an einem Auslandspraktikum im Rahmen Ihrer Ausbildung geweckt? Dann wenden Sie sich an unser Internationalisierungsteam oder Ihre Englischlehrkraft – sie informieren gerne über unsere Erasmus+ Projekte und zeigen, wie man selbst internationale Erfahrungen sammeln kann.

OStRin Carmen Hertha