Im Fürstensaal der Würzburger Residenz wurden am 29.04.2026 über 150 Schülerinnen und Schüler aus Nordbayern für ihr außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Kultusministerin Anna Stolz und die Bayerische Ehrenamtsbeauftragte Gabi Schmidt überreichten die Urkunden im feierlichen Rahmen.
Für unsere Schule nahmen die angehenden Medizinischen Fachangestellten Marco Saffer und Carlotta Roth aus der Klasse GMF 10b gemeinsam mit der Fachbereichsleiterin Gesundheit StDin Nicole Waletzko an der Ehrung teil. Marco engagiert sich seit Jahren als Rettungssanitäter und unterstützte unter anderem die Einsätze während der Flutkatastrophe im Ahrtal. Carlotta ist aktives Mitglied der Feuerwehr und war unter anderem beim Waldbrand in Thüringen im Einsatz.
Wir sind stolz auf das besondere Engagement unserer Schülerinnen und Schüler!
Im Rahmen des Erasmus+ Programms nahm das erweiterte Schulleitungsteam der Staatlichen Berufsschule III Bamberg Business School an einer viertägigen Fortbildung an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich in Linz teil. Ziel der Mobilität war der fachliche Austausch zu Qualitätsentwicklung, Personalbeurteilung und Schulführung im internationalen Kontext – und ganz nebenbei auch ein Blick über den bayerischen Tellerrand.
Fazit der Fortbildung: fachlich fundiert, praxisnah und bereichernd. Oder kurz gesagt: viel Input für den Kopf, einige Denkanstöße für den Schulalltag – und Linz hat gezeigt, dass Fortbildung auch inspirierend sein darf.
Im Rahmen des Erasmus+-Projekts der Europäischen Union hatten wir, 15 Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Berufsschule III Bamberg Business School, die Möglichkeit, vom 15. März bis zum 04. April 2026 ein dreiwöchiges Auslandspraktikum in Dublin zu absolvieren. Ziel unseres Aufenthalts war es, internationale Berufserfahrungen zu sammeln, unsere Englischkenntnisse zu vertiefen und die irische Kultur hautnah zu erleben.
Unsere Reise begann früh am Morgen in Hallstadt. Nach einer gemeinsamen Fahrt zum Flughafen in Frankfurt und einem anschließenden Flug erreichten wir Dublin, wo wir herzlich von unseren Gastfamilien empfangen wurden. Diese nahmen uns offen auf, versorgten uns mit warmen Mahlzeiten und unterstützten uns mit hilfreichen Tipps für den Alltag, sodass wir uns schnell einleben konnten.
Die erste Woche verbrachten wir am ADC College, wo wir gezielt unsere Englischkenntnisse erweiterten. Dabei übten wir unter anderem, Bewerbungsgespräche auf Englisch zu führen sowie eigene Bewerbungen zu verfassen. Ergänzt wurde der Unterricht durch verschiedene Aufgaben zu Kultur, Wortschatz und Kommunikation, die uns nicht nur sprachlich, sondern auch interkulturell weiterbrachten.
Erste Herausforderungen zeigten sich bereits in den ersten Tagen, insbesondere bei der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Mithilfe verschiedener Apps, die uns von anderen Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften des ADC College empfohlen wurden, gelang es uns jedoch, uns innerhalb kurzer Zeit gut zu orientieren und sowohl die Schule als auch unsere Praktikumsstellen sicher zu erreichen. Ein entscheidender Faktor für unseren Fortschritt war dabei der Mut, fremde Personen anzusprechen und aktiv nach Hilfe zu fragen. Durch die tägliche Kommunikation auf Englisch mit Einheimischen konnten wir nicht nur unser Selbstbewusstsein stärken, sondern auch unsere Aussprache und unseren Wortschatz deutlich verbessern. Rückblickend hat uns diese Zeit persönlich stärker geprägt, als wir es erwartet hätten.
Ein besonderes Highlight war der St. Patrick’s Day, den wir gemeinsam in der Innenstadt von Dublin erlebten. Die festliche Atmosphäre, die Parade und die vielen Eindrücke machten diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Neben dem Unterricht nutzten wir unsere Freizeit, um Dublin zu erkunden. Dabei besuchten wir unter anderem die bekannte Temple-Bar-Gegend, das Guinness Storehouse sowie verschiedene Märkte und Geschäfte. Diese Aktivitäten ermöglichten uns, die Stadt aus unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen und tiefer in die irische Kultur einzutauchen.
Ein weiterer Höhepunkt war unser Tagesausflug zu den beeindruckenden Cliffs of Moher. Während einer geführten Bustour erhielten wir interessante Einblicke in die irische Geschichte und Kultur. Vor Ort erkundeten wir die spektakulären Klippen, besuchten ein kleines Museum und genossen die atemberaubende Aussicht. Anschließend ging es weiter nach Galway, wo wir die Stadt erkundeten und typische irische Spezialitäten probierten.
Zum Abschluss der ersten Woche verbrachten wir gemeinsam mit unserer Begleitlehrkraft Frau Stein einen Abend in einem typisch irischen Pub, wo wir die erlebnisreiche Woche Revue passieren ließen. Am darauffolgenden Tag begrüßten wir Frau Hertha, die uns in den letzten beiden Wochen begleitete, bei einem gemeinsamen Mittagessen.
In den darauffolgenden zwei Wochen absolvierten wir unsere Praktika in unterschiedlichen Betrieben. Dabei sammelten wir vielfältige Erfahrungen im internationalen Arbeitsalltag. Unter anderem konnten wir Einblicke in Zahnarztpraxen gewinnen, in welchen wir sowohl organisatorische Aufgaben an der Rezeption übernahmen als auch bei Behandlungen unterstützten. Dazu gehörten beispielsweise das Empfangen von Patienten, das Vereinbaren von Terminen sowie unterstützende Tätigkeiten im Behandlungsraum.
Weitere spannende Einblicke erhielten wir zudem in Apotheken, Hotels, eine Anwaltskanzlei, ein Unternehmen der Druck- und Verpackungsbranche, Studentenwohnheime sowie in ein Unternehmen der Tourismus- und Transportbranche.
Besonders deutlich wurden dabei die Unterschiede zwischen dem deutschen und dem irischen Arbeitsalltag. Während in Deutschland häufig strukturierter und direkter gearbeitet wird, zeichnet sich die irische Arbeitskultur durch eine freundlichere, offenere und weniger formelle Kommunikation aus. Höflichkeit, Respekt und Small Talk spielen eine zentrale Rolle im Umgang miteinander – sowohl im Team als auch im Kontakt mit Kunden, Patienten, Hotelgästen und Studierenden.
Ein besonders unvergessliches Erlebnis war unser Ausflug nach Howth. Gemeinsam fuhren wir mit der Straßenbahn dorthin und trafen uns zunächst an einem Treffpunkt, an dem wir erste Souvenirs kauften. Anschließend begannen wir unsere gemeinsame Wanderung entlang der Küste. Währenddessen machten wir zahlreiche Fotos und genossen die beeindruckende Landschaft sowie die wunderschönen Ausblicke. Nach der Wanderung fuhren wir mit dem Bus zurück an die Küste, wo wir den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant ausklingen ließen.
Auch interkulturell konnten wir viele wertvolle Erfahrungen sammeln. Wir lernten, flexibel auf neue Situationen zu reagieren, Herausforderungen eigenständig zu meistern und offen auf andere Menschen zuzugehen. Diese Erfahrungen stärkten nicht nur unsere Selbstständigkeit, sondern auch unsere sozialen und kommunikativen Kompetenzen.
Zusammenfassend war unser Auslandspraktikum in Dublin eine prägende und bereichernde Erfahrung. Wir konnten nicht nur unsere fachlichen und sprachlichen Kompetenzen erweitern, sondern auch persönlich wachsen. Besonders die Offenheit und Herzlichkeit der irischen Bevölkerung sowie die interkulturellen Erfahrungen haben uns nachhaltig beeindruckt und werden uns auch in Zukunft begleiten.
Samantha Bosnic, Auszubildende zur Zahnmedizinischen Fachangestellten
„Rama dama“ war das Motto am 11.03. für die Klasse WVF12a, die engagiert einen ersten Frühjahrsputz geleistet hat. Rund um unser Berufsschulgebäude sammelten sie zusammen in 7 Eimern Müll ein, die traurigerweise fast alle voll wurden. Den größten Anteil am Müllaufkommen hatten Zigarettenkippen, Schachteln, Plastikverpackungen und Einweg-E-Zigaretten (Vapes). Die Vapes enthalten Akkus und sind damit separater Elektroschrott.
Die Schüler und Schülerinnen berichteten, dass es am mühsamsten war, die unzähligen Zigarettenkippen einzeln aus der Wiese, um Baumscheiben und am Gehsteig vor der Schule aufzusammeln. Nach einer Recherche im Netz stellten wir fest, dass weltweit von 5,6 Billionen gerauchten Zigaretten 4,5 Billionen in der Natur landen. Die Statistik sagt, dass acht von zehn Kippen nicht den Weg in den Restmüll finden. Was dagegen hilft sind weitere Müllsammelaktionen, Infokampagnen und vor allem eigene Taschenaschenbecher.
Im Rahmen der „Green Week“ vom 16. bis 20. März 2026 organisierte die SMV anlässlich der St. Patrick’s Week eine besondere Aktion für unsere Schulgemeinschaft.
Unter dem Motto „Wear Green!“ erhielten alle Auszubildenden und Lehrkräfte, die ein grünes Kleidungsstück trugen, einen kostenlosen grünen alkoholfreien Shot. Zusätzlich sorgten grüne Süßigkeiten, eine kreative Fotowand sowie kleine Kärtchen mit Glückssprüchen für gute Stimmung und ein rundum gelungenes Erlebnis.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Aktion war der gute Zweck: Alle Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, freiwillig eine kleine Spende zugunsten des Tierschutzvereins Bamberg zu leisten. Dank der großen Beteiligung konnten dabei über 160 Euro gesammelt werden!
Ein herzliches Dankeschön gilt auch Annemarie Rudel (Rewe-Markt Rudel in der Würzburger Straße) vom Förderverein, die uns großzügig mit grünen Süßigkeiten und passender Dekoration unterstützt hat.
Die SMV freut sich sehr über den großen Erfolg der „Green Week“ und bedankt sich bei allen, die mitgemacht und diese Aktion zu etwas Besonderem gemacht haben!
Die feierliche Spendenübergabe an das Kinder- und Jugendhospiz Sternenzelt und das Mutter-Kind-Haus Sprungbrett
Im Rahmen unseres Weihnachtsbasars erlebten wir nicht nur eine wunderbare Woche mit vielen schönen Begegnungen, großartigen Leckereien, Aktionen und Geschenken, sondern auch eine beeindruckende Welle der Hilfsbereitschaft. Durch den beachtlichen Einsatz unserer Schülerinnen und Schüler in Zusammenarbeit mit der Schülermitverantwortung (SMV) sammelten wir die stolze Summe von 3.540,84 Euro. Dieser Betrag steht für mehr als nur Geld – sie ist ein Zeichen des Engagements für diejenigen, die in schwierigen Lebenslagen Unterstützung benötigen. Wer die glücklichen Empfänger unserer Spenden werden, entschied unsere Schülerschaft sehr verantwortungsvoll im Rahmen einer Onlineumfrage. Die Wahl fiel auf das Kinder- und Jugendhospiz Sternenzelt der Stadt Bamberg sowie das Mutter-Kind-Haus Sprungbrett (SkF e.V. Bamberg). Die feierliche Übergabe fand am Freitag, den 27. Februar 2026 an unserer Schule statt. Sowohl Vertreter der beiden Einrichtungen als auch die Mütter und Kinder, die unserer Einladung gefolgt sind, waren sehr gerührt und dankbar, als sie von der großartigen Summe erfuhren. Uns wurde ausführlich berichtet, welche bedeutungsvolle Arbeit diese Institutionen tagtäglich leisten und wie wichtig unsere Unterstützung ist. Jede Spende wird dazu beitragen, Hoffnung zu schenken und Lebensqualität zu verbessern.
Wir sind stolz auf das, was wir gemeinsam erreicht haben, und danken allen, die mitgeholfen haben.
In dieser Woche durften wir eine Delegation der BBS Burgdorf bei uns begrüßen. Schulleiter Ulf Jürgensen kam gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen zu uns, um den offiziellen Start einer neuen Schulpartnerschaft zu beschließen.
Bei einem offenen und lebendigen Austausch stellten sich beide Schulen vor und kamen schnell ins Gespräch. Lehrkräfte, Funktionsträger und Schulleitungen nutzten die Gelegenheit, um Erfahrungen zu teilen, Gemeinsamkeiten zu entdecken und erste Ideen für eine zukünftige partnerschaftliche Zusammenarbeit zu entwickeln.
Mit dem Beschluss der Schulpartnerschaft setzen beide Schulen ein starkes Zeichen für Vernetzung, Innovation und gemeinsame Schulentwicklung. Die Kooperation unter dem Motto „gemeinsam lernen – gemeinsam gestalten“ soll nun Schritt für Schritt ausgebaut und durch konkrete gemeinsame Projekte mit Leben gefüllt werden.
Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit der BBS Burgdorf.
Am Freitag, 06.02. fand unsere Halbjahresverabschiedung in der Erlöserkirche zum Thema „Garantiert talentiert“ statt – und dies wieder wunderbar unterstützt von dem Schülerinnen und Lehrerinnenchor unserer Schule mit den Liedern: Halleluja – Oh, happy Day – Geile Zeit – Von guten Mächten wunderbar geborgen – Laudato si.
Das Erasmus+-Programm bot unserem Schülerparlament erneut die Möglichkeit, sich im Rahmen eines internationalen Austauschs intensiv mit dem Thema Demokratiebildung an Schulen auseinanderzusetzen. Vom 28. bis 31. Januar 2026 reisten wir nach Drammen in Norwegen, wo wir gemeinsam mit Delegationen aus Norwegen und Dänemark an Workshops, Exkursionen und interkulturellen Begegnungen teilnahmen.
Unsere Reise begann am frühen Morgen, als wir voller Vorfreude mit dem Flugzeug nach Norwegen aufbrachen. Nach unserer Ankunft in Drammen checkten wir zunächst in unser Hotel ein und nutzten die Zeit, um uns von der Reise zu erholen. Am Abend stand bereits das erste gemeinsame Treffen auf dem Programm: Zusammen mit den norwegischen und dänischen Schülerinnen und Schülern gingen wir bowlen und konnten uns in lockerer Atmosphäre besser kennenlernen. Schnell kamen wir ins Gespräch, erste Freundschaften entstanden, und wir tauschten uns intensiv über Schule, Alltag und unsere Erwartungen an die kommenden Tage aus.
Der zweite Tag führte uns zum Rose Castle (norwegisch: Roseslottet) in der Nähe von Oslo. Dieser besondere Ort der Erinnerung wurde als Zeichen der Wertschätzung für Demokratie und Menschenrechte geschaffen und verbindet Kunst mit historischer Aufarbeitung. Bereits der Name ist symbolisch zu verstehen: Die Rose steht für Hoffnung, Widerstand und Menschlichkeit, während das „Schloss“ eine geistige Festung darstellt – einen geschützten Ort für Freiheit und demokratische Werte. Der Name verbindet also Kunst, Erinnerungskultur und die Botschaft, dass Freiheit und Demokratie geschützt werden müssen.
In der eindrucksvollen Ausstellung zum Zweiten Weltkrieg hörten wir bewegende Geschichten über Widerstand, Freiheit und den Mut, für demokratische Prinzipien einzustehen. Dabei setzten wir uns auch mit der deutschen Widerstandsgruppe die „Weiße Rose“ auseinander, insbesondere mit dem mutigen Handeln der Geschwister Hans und Sophie Scholl, die durch ihre Flugblätter ein klares Zeichen gegen das NS-Regime setzten und dafür ihr Leben riskierten.
Die künstlerische Gestaltung regte uns dazu an, über freiheitliche Grundsätze in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nachzudenken und hinterließ einen nachhaltigen Eindruck als Symbol für Selbstbestimmung und Hoffnung. Im Anschluss bearbeiteten wir gemeinsam ein Quiz zu den Inhalten der Ausstellung und diskutierten darüber, welche Rolle demokratische Werte heute in unserem eigenen Schulalltag und in der Gesellschaft spielen. Darüber hinaus bastelten wir aus Papierservietten weiße Rosen – eine kreative Erinnerung daran, wie wichtig Zivilcourage und Einsatz für Freiheit heute sind.
Danach besuchten wir eine Hütte in den Bergen, wo wir ein traditionelles norwegisches Mittagessen mit Fischsuppe, Brot und Wasser genießen durften. Ein besonderes Highlight war die Möglichkeit, mit dem Schlitten den Berg hinunterzufahren – ein Angebot, das viele begeistert annahmen.
Anschließend ging es weiter nach Oslo, wo wir rund drei Stunden Freizeit hatten. In gemischten Gruppen aus deutschen, norwegischen und dänischen Teilnehmenden erkundeten wir die Stadt, besichtigten Sehenswürdigkeiten und lernten die norwegische Hauptstadt besser kennen. Am Abend trafen wir uns erneut zu einem gemeinsamen Abendessen, bei dem wir den Tag ausklingen ließen und uns weiterhin intensiv über Demokratie, Politik und die Schulsysteme unserer Länder austauschten.
Am dritten Tag besuchten wir die moderne Upper Secondary School in Lier. Bis zum Nachmittag beschäftigten wir uns in Workshops und Präsentationen mit demokratischen Prozessen, Mitbestimmung und möglichen Verbesserungen im Schulalltag. Besonders wertvoll war der offene Austausch: Wir konnten unterschiedliche Perspektiven kennenlernen, gemeinsam neue Projektideen entwickeln und konstruktive Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen der SMV-Arbeit erarbeiten.
Ein weiterer Höhepunkt war ein Vortrag zum Erasmus+-Projekt „Digital Cleanup“, der uns Einblicke in umweltbewusste digitale Praktiken gab und das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Technologien stärkte. Darüber hinaus lernten wir die Plattform „MixUp“ kennen, die den europäischen Dialog fördert. In anonymen Eins-zu-eins-Gesprächen in Echtzeit können die Teilnehmenden unterschiedliche Meinungen austauschen, gesellschaftlich relevante Themen diskutieren und dabei ihre interkulturellen sowie demokratischen Kompetenzen weiterentwickeln.
Den Abend verbrachten wir zunächst getrennt, bevor wir uns später wieder im Hotel trafen und gemeinsam – ohne Lehrkräfte, aber zusammen mit den norwegischen und dänischen Schülerinnen und Schülern – essen gingen. So konnten wir den ereignisreichen Tag in entspannter Atmosphäre ausklingen lassen.
Am letzten Tag traten wir schließlich die Rückreise an. Mit vielen neuen Eindrücken, wertvollen Erfahrungen und internationalen Freundschaften im Gepäck blicken wir auf eine äußerst bereichernde Fahrt zurück. Der Austausch hat uns gezeigt, wie wichtig der Dialog über Ländergrenzen hinweg ist, um demokratische Werte zu stärken, voneinander zu lernen und gemeinsam an einer offenen, respektvollen Schulkultur zu arbeiten.
Viktoria Schiffner (Vertreterin des Schülerparlaments)
Jedes Jahr am 14. Februar tanzen weltweit in vielen Ländern und in 140 deutschen Städten Schülerinnen und Schüler, Jugendliche und Erwachsene für eine friedliche Welt. Für eine Welt, in der Mädchen und Frauen ohne Angst, selbstbestimmt und frei leben können. Der Name „One Billion Rising“ bezieht sich auf die Schätzung, dass weltweit etwa eine Milliarde Frauen und Mädchen im Laufe ihres Lebens Opfer von Gewalt werden.
„One Billion Rising“ hat das Ziel Bewusstsein zu schaffen, Solidarität zu fördern und Veränderungen herbeizuführen, um eine Welt ohne Gewalt gegen Frauen zu erreichen. Es ist eine starke und inspirierende Bewegung, die Menschen weltweit dazu ermutigt, sich für die Rechte und die Sicherheit von Frauen und Mädchen einzusetzen.
Sexuelle Gewalt durch Gleichaltrige gehört zum Alltag von Jugendlichen – die Übergriffe reichen von sexistischen Sprüchen, Catcalling über sexuelle Belästigung im Internet (Cybermobbing, Doxing, Deep Fake, … ) bis zur Vergewaltigung. Dabei entstehen Grenzverletzungen mitunter aus Unwissenheit. Wir haben am 04. Februar nicht nur dagegen angetanzt, sondern auch Informationen von unserer Tanzlehrerin Dany Rüger (Tanzschule Body&Soul) bekommen. Sie ist Deutschlands wohl älteste Hip-Hop Lehrerin, seit 13 Jahren im Orga-Team von „OBR“ und in ehrenamtlicher Mission an vielen Schulen in Bamberg unterwegs.
Karen Stein
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