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„Mobil mit Köpfchen in Nordbayern“
Eine Aktion von ADAC, TÜV SÜD und Honda zum Thema
„Verkehr und Umwelt“gefördert vom Bay. Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutzund vom Bay. Staatsministerium für Unterricht und Kultus
Evaluation durch das Institut für
Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften der Universität Bayreuth
Am 26.10.2006 fanden sich im Gegensatz zu den
üblichen Arbeitstagen nicht nur die fünf Auszubildenden der Auto-Scholz GmbH & Co. KG in „ihrem“ Betrieb ein, sondern alle Schüler der Bamberger Berufsschulklasse für Automobilkaufleute WAK 12.
Grund für das Zusammentreffen um 08:00 Uhr in der
Früh war das Angebot des ADAC / TÜV SÜD, eine Informationsveranstaltung über ökonomisches und ökologisches Autofahren für Berufsschüler durchzuführen:
Unter dem Motto „Mobil mit Köpfchen“ demonstrierten
zwei Mitarbeiter des ADAC eindrucksvoll, wie man Sprit sparen und gleichzeitig die Umwelt schonen kann. Auch der kaufmännische Leiter von Auto-Scholz, Herr Sotke, und der ständige Vertreter der Schulleiterin der
Berufsschule III, Herr StD Agly, informierten sich eingehend über die Tipps und Tricks der ADAC-Trainer.
Im Detail klärten sie über den Zusammenhang zwischen
Motorumdrehungszahl bzw. Geschwindigkeit und Lärmemission auf: So verursacht ein Pkw mit 4000 U/min genau so viel Lärm wie 32 gleichartige Pkw, die mit nur 2000 U/min gefahren werden. Selbst der Kühnste unter uns
hat hier maximal auf den Faktor 10 geschätzt. Bei Messungen mit einem Motorrad und einem Pkw konnten wir uns selbst davon überzeugen, wie stark man den Geräuschpegel durch niedertouriges Fahren bzw. frühes
Hochschalten senken kann. Die Anwohner stark befahrener Straßen werden es einem danken, da sie so stark unter der Lärmbelästigung leiden, dass es bei ihnen zu Depressionen und anderen Krankheiten führen kann.
Besonnenes Fahren ist nicht nur für unsere
Mitmenschen eine Wohltat, sondern auch unsere Umwelt wird deutlich weniger mit giftigen Abgasen belastet: Unsere Messungen haben ergeben, dass ein Motor mit 1000 U/min nur ca. 1/3 der Emissionen verursacht wie der
selbe Motor mit 3000 U/min im gleichen Zeitraum: 90 ccm zu 250 ccm in 30 Sekunden. Spätestens jetzt war jedem Teilnehmer dieser zweieinhalbstündigen Veranstaltung die Notwendigkeit umweltbewussten Fahrens klar.
So war es eine leichte Übung für die WAK 12, die
verteilten anonymen Fragebogen zum behandelten Thema, die der Universität Bayreuth zur Evaluierung dienen, sicher auszufüllen. Wie unserem ebenfalls anwesenden Klassenleiter, Herr Leopold, am Ende durch die
ADAC-Trainer mitgeteilt wurde, waren wir eine sehr aufmerksame Klasse, die sich durch viele Nachfragen und eigene Gedanken aktiv in die Veranstaltung einbrachte, was auf ein hohes Interesse an diesem Thema schließen
lässt.
Besonderer Dank gebührt darüber hinaus den
Verantwortlichen von Auto-Scholz, die freundlicherweise einen Teil ihres Firmengeländes an der Kärntenstraße für diese Veranstaltung zur Verfügung gestellt haben.
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